Home Kontakt Impressum


 
 News

 
 Verband

 
 Satzung

 
 Termine

 
 J.t.f. Olympia

 
 Riegen

 
 Glosse

 
 RWR Leitlinien

 
 Spenden

 
 Links

 
 Kontakt


Silber für die Tilemannschule Limburg 27.09.2018


Tilemannschule Limburg im Vordergrund 250 m vor dem Ziel hinter Hamburg
Aus hessischer Sicht waren die Schüler aus Limburg im Gig-Vierer der WK II am erfolgreichsten. Auf der ersten Streckenhälfte ruderten fast alle Mannschaften unter wechselnden Führungen gleich auf. Vorteile waren allerdings für das Matthias Claudius Gymnasium aus Hamburg auszumachen. Nach 600 m fielen die Boote aus Preez/Schleswig-Holstein und vom Carolinum Osnabrück, Niedersachsen zurück, so dass nur noch 4 Boote für die Medaillenplätze ruderten. Etwa 200 m vor dem Ziel leichte Vorteile für unsere Crew aus Hessen (vgl. Bild rechts), die sie jedoch immer wieder gegen Minden verteidigen mussten. Im Endspurt spurteten diese beiden Crews gegen die Ziellinie und für die Zuschauer war kaum auszumachen, wer den Bugball im Ziel vorne hatte. Der Sieg ging klar an Hamburg und mit 19/100 ging die Silbermedallie dann doch an unsere Crew von der Tilemannschule aus Limburg vor dem Team aus Minden.


4. Platz für den Vierer von der Goetheschule Wetzlar
Hart kämpften unsere Crews von der Goetheschule aus Wetzlar und vom Wilhelmsgymnasium aus Kassel um die Medaillen. Beide Mannschaften kämpften bis zur Erschöpfung mussten jedoch jeweils mit einen 4. Platz vorlieb nehmen. Bitter war es für die Crew im Gig-Doppelvierer der WK II aus Wetzlar, die etwa bis zur 750m-Marke noch den 3. Platz knapp vor Münstermaifeld und knapp hinter dem Carolinum aus Osnabrück und den führenden Schülern vom Wilhelmgymnasium aus Hamburg behaupten konnte, dann allerdings auf den letzten 200 m von den Kurt Balduin-Gymnasiasten überspurtet wurde und schließlich auf dem unliebsamen 4. Platz einkam.

Die Crew vom Wilhelmsgymnasium aus Kassel beim Bootstransport
Etwas anders der Rennverlauf im Doppelvierer m. Stm. in der WK III. In diesem Finale ruderte unsere hessische Crew auf Bahn 1 immer im hinteren Feld hinter den Booten aus Halle, Potsdam und Berlin. Vorne das Team von den Sportschulen Halle, danach die beiden Crews aus Potsdam und Berlin; den Anschluss versuchten unsere Schüler vom Wilhelmsgymnsium aus Kassel zu halten. Diesen erlangten sie allerdings erst auf den letzten 200 Metern. Hier spurtete unsere Crew und sie kam immer mehr an die Schüler von der Flatow-Oberschule Berlin heran, doch im Ziel reichte es leider nicht mehr zur Bronze-Medallie für das Team aus Kassel. Schade, dass der Kampfgeist beider Teams nicht mit einer Medaille belohnt wurde.


Der Achter des Friedrichsgymnasiums erzielte den 6. Platz
Im Achter vertrat das Friedrichsgymnasium aus Kassel die Farben Hessens. In diesem Rennen waren gleich nach dem Start Gold und Silber an die Teams aus Osnabrück und von der Flatow-Oberschule Berlin vergeben. Beide Achtermannschaften ruderten vor dem übrigen Feld und hinter diesen Mannschaften entwickelte sich ein Kampf um die Bronzemedaille durch die Crews von Marbach, Minden, Starnberg und unserem Team. Nach der Streckenhälfte setzte sich jedoch die Crew vom Friedrich-Schiller-Gymnasium aus Marbach immer mehr von den restlichen Booten ab und sicherte sich Bronze. Auf der ungeliebten Außenbahn 6 musste unser Team vom Friedrichsgymnasium aus Kassel mit dem letzten Platz vorlieb nehmen.


Das Mädchenteam vom Friedrichsgymnasium aus Kassel mit Ihrer Trainerin
Besser schnitten die Mädchen des Friedrichsgymnasiums aus Kassel im Gig-Doppelvierer der WK II ab. Bis zur Streckenhälfte waren alle Boote noch eng beinander mit leichten Vorteilen für die Boote aus Potsdam und Essen, dahinter die Mannschaften aus Hannover, Starnberg und Kassel. Doch etwa 300 m vor dem Ziel zogen Essen und Potsdam davon und dahinter entbrannte ein harter Kampf um die Bronzemedaille, dem unsere Crew dann auf den letzten 100 m nicht mehr folgen konnte und erst Hannover und schließlich auch Starnberg ziehen lassen musste und sich schließlich mit dem 5. Platz begnügen musste.


Der Mädchenvierer der Schillerschule aus Frankfurt nach dem Zieleinlauf; Foto: Jo Karg
Genau so gut schnitten die gleichaltrigen Mädchen von der Schillerschule aus Frankfurt im Renn-Doppelvierer ab. Sie mussten auf der schwierigen Außenbahn 6 ins Rennen gehen und hatten mit den Sportschulen aus den neunen Bundesländern auch stärkste Konkurrenz. Diese zogen auch gleich nach dem Start davon und machten die Médallien unter sich aus. Potsdam und Dresden mit prominenten Ruderinnen von der WM an Bord diktierten klar das Tempo in diesem Wettbewerb. Dahinter dann Mainz und Dachau und auf den Außenbahnen dann unser Team und die Mädchen von Waltrop aus NRW. Während sich Mainz auf der zweiten Streckenhälfte noch an die führenden Mannschaften herschieben und damit Bronze sichern konnte, verloren die Außenbahnen den Kontakt zur Spitze des Feldes und mussten mit den letzten Plätzen vorlieb nehmen. Schön zu sehen, wie unsere hessische Crew sich sicher vor dem Theodor-Heus-Gymnasium aus Waltrop aus NRW mit einem 5. Platz behaupten konnte.

B-Finale:

Der ASS-Doppelvierer aus Kassel mit Klaus Reitze (links)
Die Albert-Schweizer-Schule aus Kassel sowie die Leipnizschule aus Offenbach schieden in ihrer Halbfinals knapp bzw. im Fall von Offenbach auch durch kurzfristige Änderungen des Qualifikationsmodus unglücklich aus und mussten im kleinen Finale an den Start. Zunächst waren die Schüler von der Albert-Schweizer-Schule im Doppelvierer m. Stm. in der WK II am Start. Unsere Crew machte vom Start weg "Dampf" und kämpfte mit dem Schulzentrum am Sund aus Stralsund Bord-an-Bord bis ins Ziel. Auf den letzten Metern hatten die Stralsunder Schüler die etwas größeren Reserven, so dass sie mit 11/100 Sek. vor unserem Kasseler Team ihren Bugball über die Ziellinie schieben konnten. 8. Platz für die Albert-Schweizer-Schülerach einem tollen Rennen.


Unser Leibniz-Doppelvierer in der WK III
Nicht weniger nervenaufreibend ging´s bei den Schülerinnen der Leibnizschule Offenbach im Doppelvierer mit Stm. in der jüngeren WK III zu. Hier sprintete unser Team nach dem Start gemeinsam mit Mainz und Breisach an die Spitze des Feldes, wo sie sich auch festbissen und den Abstand zu den folgenden Booten zunehmend vergrößerten. Auf den letzten 200 m hatten die Schülerinnen von der Maria-Ward-Schule aus Mainz und aus Breisach/Baden-Württemberg mehr Druck hinter ihren Blättern und schoben ihre Bugbälle vor unserem Team über die Ziellinie. Schließlich mussten die Leibnizschülerinnen mit mehr als 2 Sek. Rückstand die deutliche Überlegenheit der beiden anderen Mannschaften anerkennen. Zunächst 9. Platz, doch wegen der Aufgabe eines Teams im nachfolgenden großen Finale dann doch insgesamt der 8. Platz für unsere hessische Crew.

Hier finden Sie Bilder vom Finaltag des Bundesfinales (hier anklicken!)

Text: Dr. T. Woznik
Fotos: Jo Karg, K. Reitze & Dr. T. Woznik